Hauptwerk I. Manual

Schwellwerk II. Manual

Pommer

16‘

Hohlflöte

8‘

Prinzipal

8‘

Salicional
Fugara      

8‘
4‘

Rohrflöte

8‘

Blockflöte

4‘

Oktav    

4‘

Nachthorn

2‘

Spitzflöte

4‘

Quint

1 1/3‘

Nasat

2 2/3‘

Terz

1 3/5‘

Superoktav

2‘

Mixtur 3-4f.    

1‘

Mixtur 4-5f.

1 1/3‘

Oboe   

8‘

Trompete

8‘

Tremulant 

 

       

Solowerk III. Manual

Pedal

Cornet 5f.

8‘

Prinzipal

16‘

Chamade

8‘

Subbaß

16‘

Flute

8‘

Cello

8‘

Tuba mirabilis

8‘ 

Gedecktbaß

8‘

   

Choralbaß

4‘

   

Fagott

16‘

 

Koppeln: II-I, III-I, III-II, I-P, II-P, III-P mechanisch

Super III, III-II, III-I, III-P

Sub III, III-II, III-I, III-P elektrisch

Erbauer: Orgelbau Eisenbarth, Passau
Disposition: Domorganist Hans Leitner, Passau
Prospektgestaltung: W. Eisenbarth, J. Lechner, Fr. Koller, M. Mayerle
Mensuren: W. Eisenbarth
Technische Planung: P. Kundela, E. Csibsi
Intonation: W. Eisenbarth, G. Schmidhuber
Ausschreibung: 13.12.1996

Fertigstellung und Abnahme:

31.07.1998

 


Durch die Aufstellung der Orgel im ehemaligen Presbyterium ist der "Chorraum" und die "Chororgel" vom Gottesdienstbesucher direkt einsehbar. Diese Anordnung verlangt von unseren Chormitgliedern eine große Disziplin, gleichzeitig ist der Chor aber unmittelbarer mit dem Geschehen am Altar und der feiernden Gottesdienstgemeinde verbunden. 


Der Chor- und Altarraum bietet sich für geistliche Konzerte gerade zu an. Auch  Chöre  mit großer Mitgliederzahl und entsprechendem Orchester finden genügend Platz.

 


Domorganist Hans Leitner über die neue Orgel

Liebe Pfarrgemeinde!

Zu Ihrer neuen Orgel, an deren Zustandekommen ich mitbeteiligt sein durfte, beglückwünsche ich Sie sehr herzlich.

Das Aussehen, den Aufbau und den Aufstellungsort betreffend ist Ihre Orgel ein ganz einmaliges Instrument.

Ziel dieses Orgelbaus war, einmal mit relativ wenigen Registern den großen Raum klanglich bestmöglich zu füllen und dabei viele noch brauchbare Register der alten Orgel wieder zu verwenden. Weiteres Ziel war, die Orgel an ihrem eigentlichen Ort, den "Chorraum", der durch die Vorverlegung der Altarinsel freigeworden war, zu stellen. Eine nicht einfache Aufgabe war es, den Orgelprospekt, also die Schauseite der Orgel so zu gestalten, dass er sich mit der unkonventionellen modernen Ausgestaltung der Kirche gut verträgt. Die Pfeifen sollen gewissermaßen einen Strahlenkranz hinter dem Kreuz bilden. Die Aufstellung des Spieltisches mit Blickrichtung zum Altar steht in guter Tradition; sie gewährleistet die beste Sicht des Organisten zum Altar und zu einem Dirigenten. Eine Besonderheit ist auch die dritte Klaviatur am Spieltisch das Solomanual. Diese vier Register setzen sich alleine gut durch und verleihen dem Gesamtklang der Orgel im vollen Werk eine besondere Klangstärke.

All diesen nicht ganz einfachen Aufgaben und Zielen ist die Orgelbaufirma Eisenbarth aus Passau in bester Weise gerecht geworden. Ihr und allen Menschen, welche die Orgel entweder hören oder selber spielen, gratuliere ich nun ganz herzlich zu diesem neuen besonderen Instrument und auch überhaupt zur mutigen zukunftsweisenden Gestaltung der ganzen Kirche.

Domorganist und Domvikar

Hans Leitner